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Der nach der Cala Mondrago, einer Bucht mit mehreren kleinen Nebenbuchten, benannte Naturpark von Mondrago befindet sich an der Ostküste Mallorcas zwischen den Küstenorten Portopetro im Nordosten und Cala Figuera im Süden. Westlich der etwa 2,5 Kilometer entfernten Parkgrenze im Inselinneren liegt die Kleinstadt Santanyí, zu deren Gemeindegebiet der Naturpark gehört. Das geschützte Gebiet umfasst die Strände Calo des Borgit, ses Fonts de n’Alis (auch Mondrag genannt) und s’Amarador mit den dahinter befindlichen Dünen, Feuchtgebieten und Klippen, sowie die landwirtschaftlichen Flächen, Wälder und niedrigen Hügel der Umgebung.Torrent d’en Roig

Die höchste Erhebung des Naturparks beträgt 57 Meter über dem Meeresspiegel. Der Boden besteht aus in Schichten liegendem Kalksandstein, der im Miozän aus Klippen gebildet wurde, und darüber befindlichen, durch Eisenoxidanteile charakteristisch rötlich gefärbten Quartärformationen. Bei starken Regenfällen wird der Park durch zwei größere Torrents nach Osten ins Meer entwässert, den Torrent de s’Amarador mit seinem Zufluss Torrent d’en Roig und den Torrent de ses Coves del Rei, auch Torrent d’en Tomas genannt. Von der Fläche des Naturparks befinden sich etwa 88 Prozent in Privatbesitz, nur 12 Prozent werden öffentlich verwaltet.

In der Cala Mondrago geht es auch recht geschäftig zu, da dort tagaus - tagein immer Boote einlaufen, um dort zu ankern. Man hat also immer was zum Sehen. Das Strandrestaurant , das von Pedro, der sehr gut Deutsch spricht, geführt wird, ist recht teuer.

Tip
Die Anfahrt zur Cala Mondrago ist über mehrere Strecken möglich, führt aber letztendlich zumeist über die Hauptzufahrt zur Bucht, wo es dann natürlich zur Parkplatzproblemen kommt. Wir empfehlen die Anfahrt über die Straße von Santanyi nach Cala Figuera. In Santanyi einfach der Beschilderung Richtung Cala Figuear folgen, dann kommt ein Kreisverkehr. Dort der Beschilderung S’Amarador folgen. Es geht durch die dortigen Mandelfelder weiter bis zu einem grösseren Parkplatz, der bewirtschaftet wird (Gebühr ist tragbar) Dort, wenn es geht Auto unter einem der Bäume parken (Hitze). Von dort geht dann ein Fussweg durch den Pinienwald in die S’Amarador. Wer dort nicht bleiben will, sieht dann unterhalb der Pinien einen gut zu laufenden Fussweg, der in die Cala Mondrago führt.

Tip
Wer es etwas einsamer möchte wendet sich von der Cala Mondrago wieder der Hauptstrasse zu Fuss zu und geht dann rechts oder je nachdem von wo man kommt nach links in die Nebenstrassen, die durch die Pinienwälder führen. Dort immer auf “Trampelpfade” achten, denn die führen zu sehr kleinen Nebenbuchten, die meisst zwischen 30 und 100 m breit sind. Also, Laufen und Erkunden.

Tip
An der Hauptanfahrtstraße gibt es eine Rangerstation - dort können nach Anmeldung geführte Touren durch das wunderschöne Naturschutzgebiet mit einem ausgebildeten Führer unternommen werden.